Frankreich

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Buchen. (adb) 55 Jahre, nachdem Charles de Gaulle und Dr. Konrad Adenauer den als „Elysée-Vertrag“ bekannten deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichneten, könnte die Verbindung beider Nationen zueinander kaum besser sein. Das unterstreicht der Schüleraustausch zwischen dem Burghardt-Gymnasium und der „Institution Saint-Martin“ aus dem südlich von Paris gelegenen Palaisaeu. Die 22 jungen Franzosen und ihre deutschen Austauschpartner der achten und neunten BGB-Klassen wurden am Montag im Alten Rathaus empfangen.

Studiendirektor Achim Wawatschek bezeichnete stellvertretend für dien Schulleitung die regen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich als sehr positiv: „Gerade angesichts der nicht immer so reibungslos verlaufenen Vorgeschichte etwa in zwei Weltkriegen ist dieses Miteinander umso schöner und wertvoller“, betonte er und kam auf die tiefere kulturelle Bewandtnis von Verbindungen zwischen Jugendlichen diesseits und jenseits des Rheins zu sprechen. Sein Dank galt neben den Teilnehmern und den Lehrkräften vor allem der Stadt Buchen, deren Empfänge die besondere Bedeutung solcher Anlässe würdevoll unterstreichen.

Bürgermeister Roland Burger erwähnte in seinem Willkommensgruß den Aspekt, dass Schüleraustauschprogramme zum vereinten Europa beitragen und stellte das 773/774 im Lorscher Codex erstmals erwähnte, seit der Gemeindegebietsreform seit 1974 in seiner heutigen Form bestehende Buchen in einem lebhaften Kurzfilm vor. Nicht unerwähnt ließ er den Übergang vom Buntsandstein des Odenwalds auf den Muschelkalk des Baulands. Sein Dank galt im Anschluss den Jugendlichen beider Nationen sowie den begleitenden Lehrkräften Jeannette Speidel und Corinna Liener (BGB) und Emilia Bangova sowie Joel Warnan von französischer Seite.

Bis zur Abreise am Freitag umfasst der Austausch ein buntes Rahmenprogramm mit Besuchen in Frankfurt am Main, Heidelberg und einer Führung in der Eberstadter Tropfsteinhöhle; die „Stadtrallye“ stellte den Jugendlichen besonders sehenswerte Ecken Buchens vor.

(Bild und Text: Adrian Brosch, Presse)

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