Studienfahrt Ötztal 2025
Was haben ein kalter See, ein halbes Zelt und eine motivierende Lebensrede gemeinsam? Richtig – unsere Studienfahrt ins Ötztal!
Pünktlich am Sonntag um 9:45 Uhr machten wir uns mit viel Gepäck und wenig Schlaf auf den Weg zu einem Badesee. Mit viel Vorfreude auf die kommenden Tage stürzten wir uns in das … sagen wir mal: „leicht kühle“ Wasser. Trotzdem war die Stimmung grandios. Beim anschließenden Seefest aßen wir alles Mögliche – von Currywurst über Burger bis hin zu Frühlingsrollen. Nach der entspannten Abkühlung ging es zu der Familie von Herrn Spiesberger, bei der wir grillten und zelteten.
Die Nacht war sehr gemütlich … zumindest für diejenigen, die ein ganzes Zelt hatten. Einige kämpften tapfer mit der minimalistischen Variante – halbes Zelt, viel Regen und nasse Schuhe.
Der nächste Morgen begrüßte uns mit erneutem Regen, weshalb wir unseren Outdoor-Plan kurzerhand über den Haufen warfen und in die Therme Reutte flüchteten. Dort verbrachten wir den Nachmittag in warmen Schwimmbecken. Als wir abends endlich in unserer eigentlichen Unterkunft ankamen, gab es Schnitzel und Pommes – mega lecker! Dienstags um 9:30 Uhr hieß es: Ab ins Boot! – Rafting in der Imst war angesagt. Abenteuer pur bei ca. 5 Grad Wassertemperatur! Niemand ging über Bord – na ja, fast niemand. Nichtsdestotrotz machte die Fahrt viel Spaß.
Danach fuhren wir kurzerhand nach Innsbruck. Eine sehr schnelle Besichtigung der Skischanze mit anschließendem Bummeln stand auf dem Plan. Am Mittwoch war Canyoning-Time – oder wie wir es nannten: „Spring von der Klippe und vertrau einfach dem Seil.“ Es war definitiv eine neue Erfahrung, die wir am Ende alle mit Bravour (und ein bisschen Geschrei) meisterten. Der Abend wurde zum Volleyballturnier. Im Garten unserer Unterkunft flogen die Bälle, als wären wir das deutsche Nationalteam – zumindest gefühlt. Hierbei ließen wir uns auch von ein bisschen Regen nicht unterkriegen.
Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zur Area 47, wo es einiges zu erleben gab. Zum (fast) allerersten Mal in dieser Woche: strahlender Sonnenschein und blauer Himmel! Was für ein Schock! Die Area 47 entpuppte sich schnell als gigantischer Abenteuerspielplatz: Wasserutschen, Blobbing, Sprungtürme, Wasserparcours – und Spaß pur. Ein perfekter Abschluss unserer Woche. Wer dachte, er sei cool, wurde spätestens beim Rutschenstart eines Besseren belehrt, denn die Schreie waren nicht zu überhören. Trotzdem überlebten wir auch diesen Tag weitgehend unversehrt – mit Ausnahme von J. E., die sich ein exklusives Souvenir in Form eines Sonnenbrands holte. Auch an diesem Tag wurde wieder Volleyball gespielt – diesmal allerdings mit extra vielen Wasserpausen (und viel Sonnencreme). Dazu kamen verschiedene Spiele- Sessions, die sich über die Woche verteilten.
An unserem letzten Tag gab es noch einmal ein stärkendes Frühstück. Zu guter Letzt hielt Yang noch eine Rede, die uns einiges fürs kommende Leben lehrte, und wir mussten uns von ihr verabschieden. Dann ging’s auch schon zurück – müde, aber glücklich. Schließlich trafen wir um Punkt 14:00 Uhr – vor allen anderen Gruppen – wieder in Buchen ein. Was bleibt? Sonnenbrand, Muskelkater und jede Menge Erinnerungen an eine Woche voller Abenteuer, Lachen und Zusammenhalt, die wir garantiert nie vergessen werden.
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Text: Milena Sauer
Bilder: Milena Sauer und Herr Demel



