Gesammelte Hilfsgüter an Defne Kulturverein Mannheim e. V. übergeben
Über eine Woche nach den verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet zeigt sich zunehmend das schreckliche Ausmaß dieser Tragödie. Zehntausende haben ihr Leben verloren, Millionen Menschen sind obdachlos.
Nun konnte vom Burghardt-Gymnasium ein kleines Signal der Hoffnung in die schwer vom Erdbeben getroffene türkische Region Hatay ausgesendet werden.
Über eine Woche lang sammelten engagierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte Sach- und Geldspenden zugunsten der Erdbebenopfer. Die Schule am Schlossplatz Limbach hat sich dem Aufruf des BGB spontan angeschlossen, sodass ein bemerkenswertes Kooperationsprojekt entstand. Insgesamt kamen in diesem Zeitraum Hilfsgüter im Wert von über 35.000 Euro zusammen. Zusätzlich zu den Sachspenden wurden von den organisierenden Lehrkräften dringend notwendige Artikel erworben.
Am Donnerstag, den 16. Februar, konnten nun die Hilfsgüter an den Defne Kulturverein Mannheim e.V. übergeben werden, der die Waren mittels LKW in die Krisenregion transportieren und dort an die bedürftigen Menschen verteilen wird. Im Rahmen der Spendenübergabe würdigten Jochen Schwab, Schulleiter des Burghardt-Gymnasiums, und Sandra Diefenbach, stellvertretende Schulleiterin der Schule am Schlossplatz Limbach, das Schülerengagement und die Kooperation der beiden Schulen bei diesem Hilfsprojekt.
Die Initiatoren der Aktion, StR Manuel Groß und StR Philipp Götz, zeigten sich begeistert vom Ergebnis der Spendenaktion: „Wir sind sprachlos über die große Bereitschaft der Schulgemeinschaft und der Bevölkerung, den Menschen in der Katastrophenregion solidarisch in Zeiten größter Not zu helfen. Ohne das großartige Engagement unserer Schülerinnen und Schüler wäre die Durchführung eines solchen Projekts jedoch undenkbar gewesen. Wir sind stolz auf diese Hilfsbereitschaft!“ 
Text und Bilder: BGB



