Bericht der 6d zum Landschulheim in Bad Homburg
Am Montagmorgen trafen wir uns alle in Seckach am Bahnhof. Unser Zug hatte bereits Verspätung – ein schlechter Start. Eigentlich lief die Fahrt relativ entspannt, doch dann gab es schon wieder Komplikationen. Außerdem brannte es an einem Bahngleis, weshalb es nicht mehr weiterging. Letztendlich mussten wir wieder nach Würzburg zurückfahren. Von dort aus ging es ebenfalls nicht weiter. Deshalb organisierten unsere Lehrer kurzerhand einen Bus, der uns direkt zur Jugendherberge brachte.
Dort bezogen wir unsere Zimmer. Nachdem wir uns etwas erholt hatten, gab es noch eine Stadtführung durch Bad Homburg. Wir sahen den Schlosspark, einen Teil der Altstadt und den Hexenturm und erfuhren einiges über das frühere Leben im Ort. Es war wirklich cool.
Am Abend spielten wir gemeinsam ein paar Spiele und nutzten die Rundlaufplatte. Das Abendessen war sehr gut und jeder war zufrieden. Um 22 Uhr war Nachtruhe, weshalb wir dann auch ins Bett gingen.
Nach der ersten gelungenen Nacht frühstückten wir und richteten unser Lunchpaket. Danach ging es zur Saalburg. Vor uns lag eine zweistündige Wanderung, die teilweise sehr heiß und anstrengend war. Unterwegs kamen wir an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei, darunter die Jupitersäule. Nach 7 Kilometern erreichten wir schließlich die Saalburg.
Da wir früher als erwartet ankamen, hatten wir noch Zeit, in den Shop zu gehen, uns auszuruhen und Spiele zu spielen. Anschließend bekamen wir eine Führung und erfuhren, wie die Menschen früher auf der Saalburg gelebt hatten und einige interessante Dinge über die Römerzeit. Anhand von Kostümen, Ausrüstung und Modellen konnten wir uns das damalige Leben gut vorstellen. Außerdem übten wir die Formation „Schildkröte“ ein.
Später durften wir Bogenschießen und Speerwerfen. Die Anweisungen gab das Personal auf Latein, was ziemlich lustig war. Vor allem das Bogenschießen hat mega viel Spaß gemacht. Anschließend fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt, wo wir ein Eis aßen oder in Kleingruppen bummelten. Danach ging es zurück zur Jugendherberge. Auch am Abend spielten wir noch gemeinsam und hatten viel Spaß. An diesen Tag denken wir noch heute gerne zurück und machen immer noch kleine Witze darüber.
Am Mittwoch wurden wir um 7:00 Uhr geweckt und gingen nach dem Frühstück zu unserem Aktivtag. Gemeinsam mit unserem Betreuer liefen wir zu einem Park. Dort erwarteten uns verschiedene Spiele und Teamaufgaben, bei denen wir knifflige Herausforderungen lösen und uns gegenseitig unterstützen mussten. Dabei wurde unsere Klassengemeinschaft gestärkt und wir hatten viel Spaß.
Nach einer kurzen Pause in der Jugendherberge wurden wir am Nachmittag in Gruppen eingeteilt. Unsere Aufgabe war es, ohne Feuerzeug ein Feuer zu entzünden. Dafür durften wir unter anderem Watte, Feuerstahl oder eine Lupe verwenden. Das war gar nicht so einfach, machte aber allen viel Spaß.
Zum Abendessen gab es Geschnetzeltes. Danach spielten wir draußen und bereiteten am Lagerfeuer Stockbrot und Marshmallows zu. Den gelungenen Tag ließen wir mit einem gemeinsamen Spiel ausklingen.
Am Donnerstag wurden wir um 7 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück und dem Packen unserer Lunchpakete liefen wir zur Bowlinghalle. Nach einer kurzen Wartezeit bekamen wir unsere Bowlingschuhe und wurden in Gruppen eingeteilt. Nach zwei spaßigen Runden ging es wieder zurück zur Jugendherberge. Dort hatten wir Freizeit und spielten Rundlauf oder gingen auf den nahegelegenen Bolzplatz.
Um 16 Uhr liefen wir gemeinsam zur großen evangelischen Kirche. Von innen war sie noch beeindruckender als von außen. Die Decke, Säulen und Wände waren mit kleinen Mosaiksteinchen bedeckt. Besonders interessant war das sogenannte Fernwerk der Orgel. Laut unserem Stadtführer gibt es in Deutschland nur sechs Kirchen mit einer solchen Besonderheit.
Nach der Kirchenbesichtigung gingen wir zurück zur Jugendherberge und aßen Nudeln mit Bolognese.
Am letzten Tag packten wir morgens unsere Koffer und frühstückten. Danach liefen wir zum Bahnhof. Da wir früh dran waren, konnten wir sogar einen Zug früher nehmen.
In Frankfurt Süd hatten wir jedoch wieder Pech. Wegen einer Verspätung verpassten wir unseren Anschlusszug und mussten eine Stunde warten. Schließlich fuhren wir weiter, stiegen aber wegen geänderter Fahrzeiten bereits in Aschaffenburg aus und wollten von dort nach Miltenberg fahren.
Doch auch dieser Zug machte Probleme: Die Scheibenwischer waren kaputt, weshalb wir erneut eine Stunde warten mussten. In Miltenberg angekommen, erfuhren wir dann, dass auch der nächste Zug ausfiel. Zum Glück bemerkten einige Eltern dies rechtzeitig über die DB-App und boten an, uns abzuholen. So kamen schließlich alle sicher nach Hause.
Abgesehen von der anstrengenden und chaotischen Zugfahrt war es ein sehr gelungenes Landschulheim. Trotz der vielen Verspätungen und Zugausfälle hatten wir viel Spaß zusammen und erlebten eine schöne Zeit in Bad Homburg.
https://www.bgbuchen.de/aktuelles/aktuelles/von-der-saalburg-bis-zum-lagerfeuer.html#sigProId8d7fcb993d
Text: Jana E., Asma, Paula, Sophie, Mika, Henri, Ben Luca, Tim
Bilder: Frau Bechtold, Herr Müller



