Umbau und Sanierungsmaßnahmen

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Rede des Schulleiters Jochen Schwab anlässlich des Spatenstichs am 19.9.2019 und weitere Bilder
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter
Willkommen zum Spatenstich am Burghardt-Gymnasium Buchen!
Viele von uns kennen den Moment, an dem wir eine Bergwanderung beginnen: Die Vorbereitungen sind getroffen, die Route ist geplant, das Ziel ist klar, Proviant und Kleidung sind gerichtet, das Wetter ist günstig – nun kann es losgehen.

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Jeder einzelne Schritt führt näher ans Ziel. Ein Teil der Strecke ist einfach, ein Teil beschwerlich, aber jeder einzelne Schritt ist notwendig. Das Ziel verheißt eine gute Aussicht. Ab und zu halten wir inne, ab und zu ändern wir die geplante Route.
So ist es auch mit dieser Baumaßnahme. Jeder Schritt, den wir gemeinsam gehen, ist wichtig. Jeder einzelne ist ein Schritt dem Ziel entgegen, sei er einfach zu gehen oder beschwerlich.
Ich begrüße Sie alle von Seiten der Schulgemeinschaft des BGB zu diesem besonderen Tag, der Tag an dem wir nun offiziell aufbrechen, um das Ziel zu erreichen, das BGB räumlich zu modernisieren und zu optimieren.
Oft werde ich gefragt, wie die Schulgemeinschaft mit der Baumaßnahme umgehen kann, da ja im laufenden Betrieb gebaut wird. Ich muss Ihnen ehrlich sagen, von Anfang an war eine recht große Gelassenheit spürbar. Für viele Schüler ist die Baustelle ein kleines Abenteuer. Es begann mit der Abrissparty. Wann darf man schon mal eine Schule anmalen oder Wände herausreißen? Wann sieht man hautnah einen spektakulären Abrissbagger, der wie ein Riesendinosaurier die Bauteile des Traktes wegpflückt? Auch die Bohrungen der Pfähle waren spannend zu beobachten, als das das Grundwasser zum Teil fontänenartig emporsprudelte. Die sich stets wandelnde Wegführung durch die Schule leistet ebenfalls ihren Beitrag zum Abenteuer. Scherzhaft wurde vor kurzem angemerkt, dass nach dem letztjährigen Abimotto „ABI-Riss 2019“ das neue Motto eigentlich „LABIrinth 2020“ heißen müsste. Aber das bleibt natürlich der Stufe überlassen.

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Die Fertigstellung der Fahrradstellplätze in den letzten Tagen war ein willkommenes Signal an die Schülerschaft, dass es vorwärts geht. Schon am ersten Tag nach seiner Eröffnung war der Stellplatz voll belegt!
Der erste wirklich große Wehrmutstropfen, der mir von Schülerseite gemeldet wurde, ist der Eingriff in den Klettergarten, der am Beginn der Planungen nicht vorherzusehen war. „Der Herr Schwab hat uns versprochen, dass der Klettergarten bleibt!“ wurde mir klipp und klar zurückgemeldet. Hier stehe ich tatsächlich bei den Schülern im Wort und bitte darum, dass nach Ende der Kanalarbeiten der Klettergarten bald wieder hergestellt werden kann.
Diese beschrieben Gelassenheit hat meines Erachtens vier zentrale Gründe, die wir bei Schülern, aber auch bei den Lehrern und Eltern spüren.

1) Die Notwendigkeit der Maßnahme war im Alltag extrem spürbar, in Teilen ist sie überfällig
2) Die Maßnahme dient allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Region
3) Es besteht ein großes Vertrauen darin, dass das Konzept schlüssig ist und das Ergebnis gut sein wird.
4) Und es besteht ein großes Vertrauen, dass wir als BGB-Familie das neue Haus und die renovierte Schule mit Leben füllen werden.

Ich möchte diese vier Aspekte im Folgenden beleuchten.

1) Notwendige, teils überfällige Maßnahme
Die wechselvolle Geschichte des Burghardt-Gymnasiums ist durchzogen von der Suche nach geeignetem Schulraum. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das BGB auf dem heutigen Areal Schritt für Schritt, Trakt für Trakt aufgebaut. Auf dem Parkplatz bei der Feuerwehr war eine Mehrzweckhalle vorgesehen. Die Planungen wurden mehrfach verändert, manche Trakte erweitert, manches weggelassen.
Der ehemalige Schulleiter, Dr. Johannes Hummel, der in den 50er, 60er und 70er Jahren den Neubau voll begleitete, schreibt in seinen Lebenserinnerungen: „Zum Bau einer dreiteiligen Turnhalle, als Mehrzweckhalle auch als Aula zu benutzen, die bereits unmittelbar bei der Schule entlang der Eberstadter Straße konzipiert war, kam es allerdings nicht mehr.“
Zum 150 jährigen Jubiläum der Schule - mittlerweile vor 24 Jahren - besuchte die damalige Kultusministerin Marianne Schulz-Hector das BGB. Chor und Orchester spielten zur Begrüßung im Treppenhaus der Schule, was die räumliche Enge eindrücklich unterstrich. In der Festschrift zum Jubiläum wurden bemerkenswerte Worte der Ministerin festgehalten: „Zur brisanten räumlichen Situation der Schule Stellung nehmend bezeichnete die Politikerin die Erweiterung des Lehrerbereichs, die Renovierung mancher Fachräume und den Bau einer Aula als erforderlich. Sie räumte allerdings auch ein, dass trotz Erhöhung der Mittel für die Schulbauförderung die derzeitige finanzielle Lage kaum Handlungsspielraum lasse.“
An dieser Stelle möchte ich herzlich die ehemaligen Schulleiter Roland Grimm und Manfred Lauer, sowie den langjährigen stellvertretenden Schulleiter Herbert Kilian willkommen heißen. Herrn Grimm möchte ich in diesem Rahmen ganz herzlich zu seinem 80. Geburtstag gratulieren, den er am Sonntag feiern durfte.
Herrn Grimm, Herrn Lauer und Herrn Kilian gelangen zusammen mit den Bürgermeistern Frank und später Dr. Brötel räumliche Verbesserungen, wie die Umwandlung des Gymnastiksaals in das Naturwissenschaftliche Praktikum, der Erweiterungsbau zum neuen Lehrerzimmer, die Neugestaltung des Physikpraktikums und die Umgestaltung der Verwaltung sowie als Meilenstein schließlich die Schaffung des Gemeinschaftsraumes und der Bibliothek.
Der Sanierungsdruck auf die Fachräume und der Wunsch nach einer Aula blieben aber bis heute erhalten.
Erinnern möchte ich auch daran, dass vor drei Jahren Planungen bestanden die Naturwissenschaften für 1,2 Mio € gab zu ertüchtigen. Das Obergeschoss von Trakt I wäre mit einem Außentreppenhaus angesteuert worden, um die Raumenge im Inneren durch Hinzunahme der Flure abzustellen. Aber alleine in dieses Variante, für die Fördergelder bereits beantragt waren, hätte 1,2 Mio gekostet. Sie hätte neue Probleme geschaffen, wie etwa die fehlende Anbindung der Fachräume an die Vorbereitungsräume, und viele alte Probleme nicht gelöst, wie die fehlende Barrierefreiheit und den mangelhaften Brandschutz.
Vielmehr machte die zunehmende räumliche Enge und das Alter des Gebäudekomplexes mehr und mehr deutlich, dass eine umfassende Maßnahme notwendig ist, um die Schule für die Zukunft zu rüsten.
Als dann das Land Baden-Württemberg 2017 erstmals ein Landessanierungsprogramm einrichtete, konnte die Stadt Buchen mit dieser gereiften Idee ins Rennen gehen und sich millionenschwere Fördergelder sichern.
Ich danke an dieser Stelle Herrn Bürgermeister Roland Burger für seine Energie, seine Sachkompetenz und sein Geschick, die er als Verwaltungschef und Vorsitzender des Gemeinderats in diese Maßnahme einbringt. Ich danke der gesamten Verwaltung der Stadt Buchen,
dem Beigeordneten Benjamin Laber, seinem Vorgänger dem heutigen Bürgermeister von Limbach, Thorsten Weber, dem technischen Dezernenten Hubert Kieser, Fachdienstleiterin Anne Rottermann, Architekten Jens Keppner und Uta Kratochwill und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die in diese Maßnahme eingebunden sind. Ich weiß, es sind viele!
Ich danke auch den Gemeinderatsfraktionen, die immer ein offenes Ohr für die Bedürfnissen der Schulen haben und gleichwohl wissen, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann.
Wir wissen, dass diese Maßnahme viel Kraft und Arbeitszeit bei allen Akteuren bindet und weiter binden wird. Danke für die Arbeit und das entgegengebrachte Vertrauen.
Ich danke in diesem Kontext auch der geschäftsführenden Schulleiterin, Monika Schwarz, von der Abt-Bessel-Realschule stellvertretend für die Schulen Buchens und unsere Nachbarschulen. Mit Frau Schwarz stehe ich in einem guten, engen Austausch. Für ihre Unterstützung im Hintergrund und für den Zuspruch zu dieser Maßnahme bin ich dankbar.

2) Eine Maßnahme für alle Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und der Region
Und damit möchte ich den zweiten Punkt beleuchten: Diese Maßnahme richtet sich an die Schullandschaft der Region. Sie ist eine Maßnahme zur Stärkung der gesamten Region und gibt dadurch Impulse, von denen alle profitieren können.
Gymnasien sagt man gerne ein ein wenig elitäres Image nach. Maßgebend für unseren Auftrag ist aber §8 des Schulgesetzes. Dort heißt es: „Das Gymnasium vermittelt Schülern mit entsprechenden Begabungen und Bildungsabsichten eine breite und vertiefte Allgemeinbildung, die zur Studierfähigkeit führt.“ Das heißt nicht, dass ein jeder Gymnasiast studieren muss – im Gegenteil.
Wir wollen Kinder mit entsprechenden Begabungen unterstützen sich mit ihren Talenten gut auf das Leben vorzubereiten und sie ermutigen, selbst Verantwortung zu tragen. Kinder, die im Moment zur Schule gehen, werden einem stärker werdenden globalen Wettbewerb ausgesetzt sein.
Zudem warten Aufgaben im Ehrenamt, um unsere Gesellschaft und die Demokratie am Laufen zu halten.
Und damit knüpfen wir direkt an die Intentionen bei der Gründung dieser Schule an, auf die ich hier kurz eingehen möchte.
Den ersten Anstoß zu einer höheren Bürgerschule gab in Buchen ein Handwerksmeister; nämlich der Schlossermeister und Gemeinderat Valentin Kieser 1843. Ihm war klar, dass mangelnde Bildung die Region zurückwerfen würde. Mit einer höheren Bürgerschule wollte Valentin Kieser erreichen, dass „talentvolle, aber arme Jünglinge“ – so seine Worte - eine Schule am Ort finden, mit deren Hilfe sie aufsteigen könnten.
Außerdem hoffte er, dass die Schule ein Standort- und Zentralitätsfaktor sei, so würde man das heute sagen. Sie sollte also junge Leute aus der Umgebung anziehen, die eine Bindung zur Stadt entwickeln und die Gehälter der Lehrer sollten die Kaufkraft Buchens verbessern.
Der Hartnäckigkeit des Schlossermeisters und Gemeinderats Valentin Kiesers verdanken wir es, dass unsere Schule 1845 eröffnet wurde und im kommenden Jahr den 175. Geburtstag feiern kann. Aus heutiger Sicht können wir feststellen, dass sich die Ziele, die Kieser formulierte, erfüllt haben.
Sicherlich kannten sich Kieser und der heutige Namensgeber der Schule Dr. Franz Burghardt. Burghardt, 1803 in Buchen geboren, wuchs in Buchen unter solchen ärmlichsten Verhältnissen auf. Er war kinderlieb, blieb aber kinderlos. In der zweiten Hälfte seines bewegten Lebens konnte der Arzt in Budapest durch Immobiliengeschäfte, Beteiligungen an Eisenbahn und Industrie ein großes Vermögen erwirtschaften.
Burghardt nennt sich in einem Brief damals "einen der ärmsten der Armen". Er will dazu beitragen, den "einen und den anderen unserer wissbegierigen armen Jugend zum gesinnungstüchtigen, tauglichen Staatsbürger heranzubilden, welcher dann bei seinen gemachten Erfahrungen wieder und bereit sein dürfte, in ähnlichem Geiste vorzugehen und an seinen Mitmenschen wohltätig und nützlich zu wirken“, so Burghardt.
Neben Stiftungen, die den Aufbau einer Gewerbeschule und den Ausbau des Krankenhauses ermöglichte, flossen 15000 Gulden Burghardts einem Gymnasialfond zu. Aus der "Höheren Bürgerschule" Valentin Kiesers sollte ein sechsklassiges "Realprogymnasium" werden, was 14 Jahre nach Burghardts Tod tatsächlich 1904 verwirklicht werden konnte. Neben der sozialen Ausrichtung verfolgte Burghardt das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit unseres Gebietes zu verbessern, das sehr darunter litt, im neuen Staatsgebilde Baden eine periphere Lage einnehmen zu müssen.
Diesem Geist sind auch wir verpflichtet. Auch heute stärkt diese Baummaßnahme die Schullandschaft, damit die Bildungsqualität und die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der gesamten Region. Von ihren Impulsen und den investierten Millionen werden alle Menschen profitieren.
Es sei an dieser Stelle auch angemerkt, dass bisher viele lokale und regionale Unternehmen die Zuschläge erhalten haben und hier tätig sind. Ich danke allen beteiligten Firmen von der Leitung bis zu den achtsamen Mitarbeitern hier in der Baugrube für das gute Miteinander.

3) Vertrauen in das schlüssige Konzept, Vertrauen auf ein gutes Ergebnis
Und damit kommen ich zum dritten Punkt, dem Vertrauen, dass das Konzept schlüssig ist und der Bau ein gutes Ergebnis bringt
Hier wende ich mich an Sie, Herr Prof. Kilian. Es ist Ihnen und Ihrem Team gelungen auf der Basis der Rahmenplanung der Stadt Buchen ein klares Konzept zur baulichen Entwicklung dieser Schule auf dem bestehenden Campus vorzulegen. Dafür ist die Schulgemeinschaft sehr dankbar.
Ich danke für alle guten Ideen, die Fachkompetenz die Sie, Ihr Sohn Tim-Felix-Kilian, Frau Zepezauer, Herrn Stopper, Frau Boivin und alle weitere Architekten Ihres Büros sowie alle beteiligten Fachplaner, in diese Maßnahme einfließen lassen.
Die Schule wurde im Vorfeld gehört, Personalrat, Eltern- und Schülervertreter und das Schulleitungsteam wurden einbezogen. Natürlich schauen wir alle – wie landauf, landab bei jeder Maßnahme – auf die Kosten. Nicht zuletzt deshalb haben wir entschieden, den Bau im laufenden Betrieb durchzuführen. Natürlich brauchen wir hierfür Umsicht und auch Gelassenheit.
Der Dank geht an alle Lehrkräfte, die weitere Wege und ungewöhnliche Raumzuweisung (etwa Englischkurse im Physiksaal) in Kauf nehmen, die aber auch Gelassenheit, Ruhe und Zuversicht vorleben. Namentlich möchte ich den Vorsitzenden des Personalrats Jürgen Mellinger und seinen Stellvertreter Christian Speidel nennen.
Ein Dank geht an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie die Sekretärinnen Frau Schleißinger, Frau Anik, Frau Kirchgeßner und dem Hausmeister Herrn Roos. Es ist für alle mehr Arbeit, auch die Reinigungskräfte ertragen die ungewöhnliche Situation.
Ich persönlich danke insbesondere dem stellvertretenden Schulleiter Achim Wawatschek für die tagtägliche detailreiche Organisation, für die Ruhe und Professionalität, mit der er den Überraschungen des Alltags begegnet. Der Umbau kommt auf seine vielschichte und komplexe Aufgabe der Organisation des Betriebs hinzu. Über das Instrument Vertretungsplan stellt er eine klare Kommunikation zu Schülern, Lehrer und Eltern sicher.
Ich danke allen Lehrer, die in die intensive Fachplanungen in diversen Planungsrunden einbezogen sind: Fachbeauftragte, Abteilungsleiter, Personalräte, IT-Experten.
Ich danke allen Eltern, namentlich dem Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Dirk Laier, dem stellv. Chr. Philipp, allen Schülern, der SMV namentlich den Schülersprecher Max Ristl und Luca Miskovic, die ein wichtiges Ohr bei den Eltern und in der Schülerschaft haben und die wichtige Fragen stellen, damit der Alltag funktioniert. Und mit dieser Gemeinschaft im Rücken werden wir das neue Haus mit schulischen Leben füllen.

4) Vertrauen in die BGB-Familie, dass wir das Haus mit Leben füllen.
Das BGB ist eine hochaktive Schule: Neben unseren Profilen, sprachliches Profil naturwissenschaftliches Profil und Sportprofil, möchte hier exemplarisch unser soziales Handlungsfeld hervorheben. Erst gestern haben 50 Schulsanitäter bei der Woche der Wiederbelebung in der Stadt die Bevölkerung informiert. Streitschlichter, Sozialmentoren, Eine-Welt-AG, Fairtrade-Schule usw. tragen zur ganzheitlichen Bildung im Sinne Franz Burghardts bei. Nicht von ungefähr lautet der erste Satz des Leitbildes des BGB „Jeder Mensch ist wertvoll“.
Die zentrale Lage der musischen Bildung wird bei jedem Konzert und bei den Ausstellungen deutlich. Hier, im Zentrum der Schule, werden neue Fachräume Musik und Bildende Kunst entstehen, mit einem Zugang auch für außerschulische Gruppen wie Vereine und die Musikschule.
Auch unsere neue Cafeteria wird mit Leben gefüllt werden. Die Ehrenamtlichen und Verantwortlichen des Vereins für gesunde Ernährung mit der ersten Vorsitzenden Sabine Kieser, die unter uns ist, sind gerüstet, die neue Cafeteria einzurichten und im Herzen des BGB zum sozialen Mittelpunkt der Schule zu machen. Ihnen möchte ich für Ihre tägliche beeindruckende, ehrenamtliche Leistung den ausdrücklichen Dank ausdrücken. Vor diesem Engagement ziehe ich den Hut. Respekt! Der Verein für gesunde Ernährung plant derzeit auch die neue Küche, die er auch finanzieren wird.
Auch der Freunde des BGB mit Frank Pahl an der Spitze ist bereit, das BGB finanziell dort zu unterstützen, wo ein Mehrwert im Rahmen der Maßnahme geschaffen werden sollten, der über das hinausgeht was wir erwarten können, etwa bei der Ausstattung des Selbstlernzentrums.
An dieser Stelle gilt unser Dank auch an allen außerschulischen Partnern Institutionen, Vereine und Unternehmen, exemplarisch möchte ich Vertreter der Volksbank und der Sparkasse nennen.
Auch die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume werden wir beleben. Die Beteiligung am Schulversuch „NwT in der Kursstufe“ zeigt deutlich, dass wir bestrebt sind, unsere Absolventen naturwissenschaftlich und technisch gut vorgebildet in die Ausbildung und das Studium zu entlassen.
Übrigens wird am 11. Oktober dem BGB der Titel MINT-freundliche Schule verliehen werden. Bei der gleichen Feier werden wir auch das Zertifikat „Digitale Schule“ erhalten: Um Missverständnissen vorzubeugen. Damit ist nicht gemeint, dass nun alle Prozesse digital ablaufen: Aber wir wollen digitale Technik konsequent als Werkzeug anwenden, wo es geboten ist und unsere Kinder zu einem achtsamen, verantwortungsvollen, reflektierten Umgang mit der digitalen Technik erziehen. Die Baumaßnahme, bei der Aspekt Digitalisierung mitabgehandelt wird, wird ihren Beitrag leisten.

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Am Ende meiner Rede möchte der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass uns allen die Maßnahme gelingen mögen. Mögen wir von Unfällen verschont bleiben und der gute Geist unter allen Akteuren das bestmögliche Ergebnis für die Kinder der Stadt und der Region, die diese Schule besuchen, und für alle Menschen, die hier arbeiten, hervorbringen.
Dass der Staat derzeit in Bildung investieren sollte, ist gesellschaftlicher Konsens. Genau das passiert im Moment hier, wo wir stehen an diesem Ort. Auch Dr. Franz Burghardt hatte die Zeichen der Zeit erkannt und investiert. Mit einem Zitat, das ihn trotz seines Erfolges als demütigen Menschen kennzeichnet, möchte ich enden. Burghardt bekennt: "Ich danke zunächst Gott dem Allmächtigen, der es gefügt hat, dass ich es tun konnte. Ich bin damit nur dem Drange der Liebe zu meiner Vaterstadt gefolgt." Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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(Text: Jochen Schwab, Bilder: Manuel Matt)

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