Eine-Welt-AG

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Mit einem Glas Matcha-Tee wurden diejenigen begrüßt, welche im Frühjahr 2019 den Eine-Welt-Abend des Burghardt-Gymnasiums besucht haben. Die Farbe des warmen Willkommensgetränks war schon ein erster Hinweis auf das Motto, unter dem die Veranstaltung stand: „Think Green“ lautete die Botschaft des Abends, welcher, begleitet von einem grünen Dreigängemenü, auch einen kulinarischen Höhepunkt im Jahresplan der Eine-Welt-AG darstellte.

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In diesem Zusammenhang blickte der Schulleiter Jochen Schwab zurück ins Jahr 2004, als der damalige Schulleiter Manfred Lauer den Gründer der Grünhelme Rupert Neudeck ans BGB einlud. Bei den Grünhelmen handelt es sich um eine Organisation, die sich dem Aufbau von kommunaler Infrastruktur in Krisen- und Kriegsgebieten verschrieben hat. Nach der zündenden Rede Neudecks am BGB wurde in wenigen Jahren durch zahlreiche Aktionen der Eine-Welt-AG genügend Geld gesammelt, um eine Schule in Afghanistan zu bauen - die Buchen-Schule.

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Im Januar dieses Jahres gab Yvonne Neudeck, die Tochter des Grünhelm-Begründers, zusammen mit Zobair Akhi, dem Architekten der Patenschule, einen Einblick in die aktuelle Situation in Afghanistan, was dazu führte, erneut einen Teil des Eine-Welt-Abends dieser Organisation zu widmen. So begrüßte Jochen Schwab den Vorstandsvorsitzenden der Grünhelme Martin Mikat, der seinen Vortrag mit Dankesworten für die seit Jahren bestehende Unterstützung einleitete, und vor allem den Schülerinnen und Schülern dankte, die das alles auf die Beine stellten.

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Mikat stellte aktuelle Projekte vor, die den interessierten Besuchern des Abends das Motto der Grünhelme „Bauen für eine gerechtere Zukunft“ unmittelbar vor Augen führten. Er betonte das Neutralitätsprinzip der Grünhelme, deren Ziel es sei, bestehende Strukturen zu verbessern, ohne die beteiligten Menschen ideologisch zu beeinflussen. Es sollen Perspektiven geschaffen werden, so Mikat, indem die lokale Bevölkerung immer mit Herz und Hand selbst am Bauprozess beteiligt ist und im Fortgang selbständig das Projekt vorantreibt. Dadurch erführen die Projekte ein ungeheures Identifikationspotential, denn selbst etwas erbaut zu haben, mache die Menschen stolz und verhindere eine Zweckentfremdung, zum Beispiel einer neu gebauten Schule.

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Ein neuer Partner des BGB im Bereich „Eine Welt“ ist der Förderkreis „Leben braucht Wasser e. V.“, der in Peru durch den Bau sanitärer Anlagen und Brunnen die Lebensverhältnisse verbessert. Der Leitungskreis der Eine-Welt-AG überreichte dem zweiten Vorsitzenden Manfred Glittenberg eine Spende in Höhe von 400 Euro, welcher sich dankbar für die Unterstützung zeigte und das Engagement der Schülerinnen und Schüler lobte.

Der zweite Vortrag des Abends war ein Reisebericht zum Bopa-College in Ghana. Jeannette Speidel, eines der Schwungräder der AG, wie Jochen Schwab sie und Heike Göhrig-Müller in seiner Begrüßung voll Dankbarkeit lobte, berichtete über die Schönheit des Landes, die Herzlichkeit der Menschen, aber auch über Nachdenkliches, das der Reisegruppe Speidel / Walch / Adjei / Blümel im Oktober letzten Jahres begegnet ist. Ein Ziel sei durch den Besuch vor Ort auf jeden Fall näher gerückt: Die Förderung der Ausbildungszweige durch entsprechende Programme liegen nun in Reichweite.

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„Bildung ist der Kern der Persönlichkeitsentwicklung und der Gemeinschaft“, zitierte Schulleiter Schwab aus dem UNESCO-Bericht zur Bildung für das 21. Jahrhundert. Dem Geiste Franz Burghardts verpflichtet, wolle das BGB als UNESCO-Projektschule diesem Auftrag in besonderer Weise gerecht werden. Der Leitungskreis der Eine-Welt-AG mit Lara Hahn, Franziska Heilig, Till Müller, Lilli Raila und Sarah Schreiber sei ein Spiegel und Resultat jener Impulse, die Manfred Lauer im Jahr 2004 in die Eine-Welt-Idee am BGB investiert habe.

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Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Organisation „Children for a better world“.

 

Das Bild auf der Startseite zeigt die Referenten Martin Mikat und Jeannette Speidel, den zweiten Vorsitzenden des Förderkreises „Leben braucht Wasser e. V.“ Manfred Glittenberg, den Leitungskreis der AG mit Heike Göhrig-Müller, die Schulleitung Jochen Schwab und Achim Wawatschek sowie den ehemaligen Schulleiter Manfred Lauer.

(Text & Bilder: Manuel Matt. Die Bilder 2, 3, 5 und 6 stammen aus den Präsentationen des Abends.)

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