Schnitzel meets Gulasch – Europa schmeckt gemeinsam besser
Der Ungarn-Austausch des Europa-Seminarkurses fand dieses Jahr vom 20.3. bis zum 27.3. statt. Die Austauschschüler des BGB können die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Budapest nun schon seit fünfzehn Jahren genießen und neue Erfahrungen sammeln sowie Freundschaften schließen. Wir danken dem Erasmus-Programm, welches uns mit für den Austausch notwendigen finanziellen Mitteln unterstützt. Es folgt nun eine Zusammenfassung unserer Eindrücke und Erlebnisse.
Nach einer fünfzehnstündigen Zugfahrt, die dem Ruf der Deutschen Bahn alle Ehre erwiesen hat, kamen wir am Freitagabend in Budapest an und wurden herzlich von unseren Austauschschülern begrüßt.
Am Samstag starteten wir mit einigen Kennenlernspielen und haben die Gegend rund um die Schule erkundet. Später hatten wir viel Spaß beim gemeinsamen Bowlen. Abends fanden wir uns gemeinsam in einer typisch ungarischen Bar wieder, was wir an vielen anderen Abenden wiederholten.
Auch am individuell geplanten Sonntag waren wir als komplette Gruppe unterwegs. Wir besuchten die etwas gemütlichere Kleinstadt Szentendre, erkundeten ihre vielen spannenden Ecken und haben leckeren Langos gegessen.
Der Montag startete mit einer Erkundungstour in der Gegend um den Heldenplatz und die Burg Vajdahunydad. In kleinen Gruppen wurde eine Stadtrallye gemacht, bevor wir dann auf der Margarethen Insel „Bringohinto“ (Fahrradähnliche Fahrzeuge mit vier Plätzen) fuhren.
Am Dienstag stand das Budaer Burgviertel auf dem Programm - die Matthiaskirche, die Fischerbastei und die Budaer Burg waren hier ganz besonders sehenswert. Direkt neben dem Burgviertel findet man das stillgelegte Felsenkrankenhaus, in dem wir ebenfalls eine Führung über die Zustände während der Kriegszeit bekamen. Den Abend verbrachten wir gemeinsam mit den Lehrern bei einem Spaziergang auf den Gallertberg und anschließendem gemeinsamen Pancakes essen.
Der Besuch der St. Stephans Basilika hat den Mittwoch eindrucksvoll eingeleitet. Nach ganzen 364 Stufen konnten wir auf dem Dach des Gebäudes ganz Budapest überblicken. Danach ging es quer durch das jüdische Viertel, bis wir die Großen Synagoge von außen und innen besichtigten. Später konnten wir Budapest bei einer Schifffahrt auf der Donau aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.
Am Donnerstag trafen wir uns an einem eher ungewöhnlichen Ort für einen Austausch - dem „Fiumei úti“ Friedhof. Den Grund für diesen Besuch findet man in der Geschichte des BGB wieder. Der Namensgeber unserer Schule - Dr. Franz Burghardt - ist auf diesem Friedhof nun seit 136 Jahren beerdigt. Nachdem wir viel über seine Geschichte erfuhren, gingen wir zum gemeinsamen Lasertag spielen. Damit wurde der Spaßfaktor des Austausches vollstens erfüllt. Beim gemeinsamen Abendessen verabschiedeten wir uns spielerisch mit einem kleinen Quiz und bedankten uns für den gelungenen Austausch.
Freitag vormittags ging es dann müde, aber auch mit vielen Erinnerungen und den ein oder anderen Souvenirs im Gepäck wieder in den Zug, der uns alle wieder nach Hause brachte.
Alles in allem konnten wir neue Kulturen kennenlernen, leckeres Essen essen, gute Gespräche führen und neue Freundschaften schließen. Die neuen Verbindungen und Erfahrungen, die wir sammelten, haben so auch einen Beitrag für die europäischen Beziehungen geleistet. Aufgrund dessen wurden wir vom Erasmus-Programm (Förderung des kulturellen Austausches und der Zusammenarbeit innerhalb Europas) finanziell unterstützt.
Zusammenfassend hatten wir einfach eine tolle, gewinnbringende Zeit in Ungarn!
https://www.bgbuchen.de/aktuelles/aktuelles/seminarkurs-europa-2025-26.html#sigProIdf326c74e63
Text und Bilder: Lennox Huller, Rebecca Wiener und Hannah Humyn



